Das Unheimliche

Der 17-jährige Paul wacht plötzlich auf einer Lichtung auf, ohne sich erinnern zu können wer er ist, oder wie er auf die Lichtung gekommen ist. In seiner direkten Nähe sieht er seinen Rucksack und einen Teddybären, ansonsten weist nichts darauf hin, dass jemand vor ihm schon einmal auf der Lichtung gewesen ist. Den Rucksack schulternd rennt er in den Wald und hat dort eine unheimliche Begegnung, bevor er wieder auf der Lichtung herausbricht. Weitere Male rennt er in den Wald, immer in eine andere Richtung, aber immer ohne Erfolg. Jedes Mal kommt Paul zurück auf die Lichtung, auf der er erwacht ist. Schließlich beugt er sich seinem Schicksal und beginnt ein Feuer zu machen. Doch der Funke will zunächst nicht überspringen ...

Orientierung

... bis das Feuer schließlich doch ausbricht, im selben Moment, als Philipp hinter ihm erscheint. Paul bedrängt ihn sofort mit Fragen, doch Philipp bleibt verschlossen und mysteriös. Schließlich muss sich Paul damit zufrieden geben, dass er von Philipp zunächst keine Hilfe erwarten kann und begibt sich in einen unruhigen Schlaf, geplagt von Schuldgefühlen und einem Teddybären.

 

Hintergrund

Immer wieder begegnet uns im Film das Bild des Tautropfens. Tau steht einerseits für Vergangenheit, die lähmend auf uns lasten kann, aber auch für Frische und Neuanfang. Der Film wurde konzipiert mit Grundlage von Themen wie Schuld, Vergangenheit und Flucht aus dem Alltag. Diese Themen werden sowohl im Charakter Pauls personifiziert, als auch in Diskussionen zwischen Paul und Philipp angesprochen und regen so hoffentlich auch den Zuschauer zum Nachdenken an.

 

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